EU Richtlinie Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden

Das Europäische Parlament hat am 17. April 2018 der überarbeiteten EU Richtlinie Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden endgültig zugestimmt. Die neuen Vorschriften zielen darauf ab, Gebäude „intelligenter“ und energieeffizienter zu machen. Sie ermöglichen so finanzielle Einsparungen und tragen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze im Renovierungs- und Bausektor bei.

Die Abstimmung im April 2018  markierte den Abschluss der Verhandlungen zum ersten von acht Legislativvorschlägen, die die Europäische Kommission im Rahmen des Pakets Saubere Energie für alle Europäer am 30. November 2016 vorgelegt hat. Das Paket trägt wesentlich dazu bei, „eine krisenfeste Energieunion mit einer zukunftsorientierten Klimaschutzstrategie aufzubauen.

Die vereinbarten Änderungen ermöglichen es, das enorme Potenzial für Energieeinsparungen im Gebäudesektor – dem energieintensivsten Bereich in Europa – zu erschließen. Sie zielen unter anderem darauf ab, bestehende Gebäude schneller mit energieeffizienten Anlagen nachzurüsten und die Energieeffizienz neuer Gebäude durch den Einbau „intelligenter“ Systeme zu verbessern.

EU Richtlinie Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden
EU Richtlinie Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden im April 2018 von der EU-Kommission verabschiedet

Die wichtigsten Neuerungen zur EU Richtlinie Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden

  • ein klarer Plan zur Erhöhung des Bestands an emissionsarmen und -freien Gebäuden in der EU bis 2050; die Grundlage dafür bilden nationale Fahrpläne zur Senkung der CO2-Emissionen von Gebäuden;
  • Förderung der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie „intelligenter“ Technologien, um einen effizienten Gebäudebetrieb sicherzustellen, etwa durch Einführung von Automatisierungs- und Steuerungssystemen;
  • Förderung des Aufbaus der erforderlichen Infrastruktur für Elektromobilität in allen Gebäuden (wenngleich in geringerem Umfang als im Vorschlag der Kommission vorgesehen);
  • Einführung eines „Intelligenzindikators“, der die Fähigkeit eines Gebäudes misst, neue Technologien und elektronische Systeme zu nutzen, die sich an die Bedürfnisse des Verbrauchers anpassen und den Betrieb sowie die Interaktion mit dem Netz optimieren;
  • Integration und erhebliche Stärkung langfristiger Strategien für die Renovierung von Gebäuden;
  • Mobilisierung öffentlicher und privater Investitionen;
  • Bekämpfung von Energiearmut und Senkung der Energiekosten der Haushalte durch Renovierung älterer Gebäude.

Die nächsten Schritte

Nach der Zustimmung des Europäischen Parlaments zur überarbeiteten EU Richtlinie Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden durch den Ministerrat wird der Text dann im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. 20 Tage später tritt die Richtlinie in Kraft. Anschließend haben die Mitgliedstaaten wie Deutschland 20 Monate Zeit, die neuen Bestimmungen der Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Niedrigstenergiehäuser die beinahe dem Nullenergiehaus entsprechen werden dann zum Energiestandard beim Bauen.

Hintergrund

Die EU Richtlinie Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) trägt zur Verwirklichung des EU-Ziels bei, „eine krisenfeste Energieunion mit einer zukunftsorientierten Klimaschutzstrategie“ aufzubauen.  Aus diesem Grund hat sich die EU verpflichtet, die CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 40 Prozent zu reduzieren. Die drei Hauptziele der Kommission bestehen dabei darin, die Energieeffizienz als oberste Priorität zu behandeln, im Bereich der erneuerbaren Energien eine weltweite Führungsrolle zu übernehmen und die Stellung der Verbraucher zu stärken.

Mit 40 Prozent des Endenergieverbrauchs ist der Gebäudesektor der energieintensivste Bereich in der EU. Zudem sind 75 Prozent der Gebäude nicht energieeffizient, und in den einzelnen Mitgliedstaaten werden jährlich lediglich 0,4-1,2 Prozent des Gebäudebestands renoviert. Daraus ergeben sich enorme Möglichkeiten für Energieeffizienzsteigerungen in Europa ebenso wie wirtschaftliche Chancen.

 

Baukindergeld zur Wohnbauförderung ab 2018

Mit dem staatlichen Baukindergeld soll es für Familien leichter werden, ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu bauen oder zu erwerben. Mangelnder bezahlbarer Wohnraum und eine ausbaufähige Wohneigentumsquote sind der Anlass für die neue Bauförderung. Familien mit Kindern profitieren vor allem bei der Baufinanzierung durch die neue Wohnbauförderung, die rückwirkend ab 1. Januar 2018 gelten soll.

Bei erstmaligem Bau oder Erwerb einer Immobilie profitieren Baufamilien vom neuen sogenannten Baukindergeld für jedes Kind. Das Baukindergeld ist zentraler Bestandteil der von den Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD beschlossenen Wohnrauminitiative „Für mehr Wohnraum, bezahlbare Mieten und Wohneigentum für Familien.“

Der gesetzliche Rahmen für die Wohnbauförderung soll im Sommer 2018 vom Bundestag beschlossen werden, so dass das Baukindergeld rückwirkend ab 01.01.2018 gelten soll. Damit würden auch Baufamilien profitieren, die sich Anfang 2018 erstmalig für den Bau oder Erwerb einer Immobilie entscheiden haben.

Info über Baukindergeld 2018 auf einen Blick:

Voraussetzung und Zweck des Baukindergeldes?
Die Förderung ist sowohl für den Neubau als auch den Kauf einer gebrauchten Immobilie geplant. Jede Familie, die in Deutschland zum ersten Mal eine Immobilie neu baut oder erwirbt, kann die Förderung beantragen. Die Immobilie muss dabei selbst genutzt werden.

Anspruchsvoraussetzung für die Beantragung des Baukindergeldes?
Das Baukindergeld erhalten Familien für das erste gemeinsame Wohneigentum. Zudem werden nur Eltern gefördert, die Kindergeld oder einen Kinderfreibetrag für ihren Nachwuchs erhalten und bei denen die Kinder mit im neuen Eigenheim leben.

Definition erstmaliger Erwerb von Wohneigentum
Den Zuschuss gibt es nur beim ersten Immobilienerwerb einer Familie. Haben die Eltern bereits eine Wohnung oder ein Haus gekauft und wollen nun mit der Familie ins neue Eigenheim umziehen, besteht kein Anspruch. Die Ausnahme besteht bei Singles die bereits Wohneigentum erworben haben und dann Heiraten. Als Eltern mit Kind können sie die Bauförderung beanspruchen.

Welche Gebäude fallen unter die Wohneigentumsförderung?
Gefördert werden nur Familien, die eine Bestandsimmobilie kaufen oder ein Eigenheim bauen wollen. Auch der Bau oder Erwerb einer Eigentumswohnung fällt darunter. Ein von der KfW bereits als Neubau gefördertes Effizienzhaus (z.B. KfW-55-Haus) als Fertighaus, Holzhaus oder Holzfertighaus fällt ebenso unter die neue Baukindergeld-Förderung. Wer im BundeslandBayern einen Neubau plant, erhält sogar zusätzlich eine landeseigne Hausbau Förderung in Bayern.

Ab wann gilt die Leistungserbringung?
Die Leistung gibt es dann, wenn der Kaufvertrag seit dem 1. Januar 2018 neu abgeschlossen worden ist. Als Nachweis gilt auch eine Baugenehmigung, die seit Jahresbeginn erteilt worden ist.

Bis zu welchem Alter wird das Baukindergeld gewährt?
Eltern, die ein Eigenheim bauen oder kaufen wollen, erhalten bei Beantragung für jedes Kind, das zum Zeitpunkt der Antragstellung jünger als 18 Jahre alt ist, die Förderung.

Baukindergeld
Neue Bauförderung für Familien mit Kinder ab 2018 mit dem Baukindergeld ©holzbauwelt.de

Höhe des Baukindergeldes:
Pro Kind und Jahr erhält die Baufamilie für den Erwerb von Wohneigentum 1200 € . Der Bund zahlt das Baukindergeld für die Dauer von maximal 10 Jahren. Somit profitiert die Baufamilie insgesamt über eine Förderung von 12.000 Euro pro Kind.
Bei 2 Kindern liegt die Wohnbauförderung über die Dauer von 10 Jahren bereits bei 24.000 Euro, bei 3 Kindern bei 36.000 Euro.

Welche Einkommensgrenzen gelten bei der Beantragung des Baukindergeldes?
Bei der Schaffung von Wohneigentum sollen vor allem Familien mit geringem und mittleren Einkommen profitieren. Das zu versteuernde Haushaltseinkommen der Familie darf 75 000 Euro nicht überschreiten. Pro Kind erhöht sich dieser Betrag um 15 000 Euro. Eine Familie mit zwei Kindern kann demnach bis zu 105 000 Euro zu versteuerndes Einkommen haben.

Definition: Zu versteuerndes Einkommen beim Baukindergeld?
Maßgeblich für die Anspruchsberechtigung des Baukindergeldes ist das zu versteuernde Einkommen der Familie. Dieses wird wie folgt berechnet: Bruttoeinkommen minus Werbungskosten und Freibeträge. Auf dem jährlichen Steuerbescheid ist das zu versteuernde Einkommen ausgewiesen. Geprüft werden die Einkünfte der beiden Jahre vor der Antragstellung. Wer Baukindergeld beantragt, muss die letzten zwei Einkommensteuerbescheide einreichen.

Wo ist das Baukindergeld zu beantragen?
Geplant ist, dass ab August 2018 die Beantragung bei der dafür zuständigen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erfolgen kann.

Auswirkung des Baukindergeldes auf die Baufinanzierung?
Die zusätzliche Förderung kommt sicherlich den potentiellen Baufamilien und Erwerbern von Bestandsimmobilien im ländlichen Raum zugute, da dort die Haus- und Grundstückspreise noch erschwinglicher sind als in Ballungsgebieten.

Da die Förderung auf maximal 10 Jahre angelegt ist, muss die Baufinanzierung sorgfältig geplant werden. Welche Zinssätze können für welche Laufzeit für langjährige Baudarlehen vereinbart werden? Sind eventuelle Nachfinanzierungen nach Ablauf der Förderung notwendig? Tipp: Lassen Sie sich deshalb ausführlich über die Finanzierung ihrer Traumimmoblie beraten und vergleichen Sie die Angebote.

Förderfähige Effizienzhäuser finden sie auf der Holzhaus- und Fertighausseite von Holzbauwelt.de.

Hausbau Förderung in Bayern wieder aktiv

Die spezifische Hausbau Förderung in Bayern ist wieder aktiv mit Zuschüssen bis maximal 18.000 € für einen energieeffizienten Hausneubau. Die Antragsplattform im Programmteil EnergieSystemHaus des bayerischen 10.000-Häuser-Programms ist nach der vorübergehenden Aussetzung in 2017 seit 1. Februar 2018 wieder für Anträge geöffnet.

Die Förderkonditionen sind im Wesentlichen unverändert. Das bayerische 10.000-Häuser-Programm unterstützt nach wie vor die Eigentümer und Bauherren, die in Energieeffizienzmaßnahmen investieren möchten. Der Programmteil EnergieSystemHaus setzt sich auch weiterhin aus einem TechnikBonus und einem EnergieeffizienzBonus zusammen. Anträge können wie bisher ausschließlich online vor Beginn des Vorhabens unter www.EnbergieBonus.Bayern gestellt werden. Das 10.000-Häuser-Programm ist kombinierbar mit den Bundesprogrammen der KfW Förderung und des BAFA. Damit kann neben der spezifischen Hausbau Förderung in Bayern auch die Bundesförderung z.B. für ein KfW-Effizienzhaus 55, 40 oder 40 plus beantragt und in Anspruch genommen werden.

Hausbau Förderung in Bayern
Hausbau Förderung in Bayern

Förderkontigente zur Hausbau Förderung in Bayern – rechtzeitige Beantragung vor Baubeginn!

Im Antragskontigent von 2018 sind 3.700 Förderfälle möglich. Im Vorjahr waren es nur 1.300 Förderfälle. Ein zu schnelles Ausschöpfen des Förderkontigents ist daher nicht wahrscheinlich. Die Zahl der jeweils noch verfügbaren Förderfälle wird wie bisher in einem Zähler auf der Antragsplattform angezeigt. Das 10.000-Häuser-Programm läuft bis September 2018.

Bauherren müssen die Förderung vor Baubeginn beantragen! Mit der Bestätigung über den Eingang Ihres elektronischen Antrags erhalten Sie per E-Mail die Zustimmung zum vorzeitigen Massnahmenbeginn und das vorausgefüllte Antragsformular. Als Massnahmenbeginn im Sinne dieses Programms gilt die Auftragserteilung und nicht der erste Spatenstich bzw. der Beginn der Arbeiten (wie z. B. bei der KfW). Zum Zeitpunkt der elektronischen Antragstellung bereits begonnene oder abgeschlossene Vorhaben sind nicht förderfähig. Nach dem Ausfüllen des Online-Antrags beträgt die Frist für die Einreichung der Antragsunterlagen vier Monate.

Maximale Höhe der Hausbau Förderung in Bayern

Gefördert werden innovative Techniken und Energieeffizienz bei Neubauten und Sanierungen im Programmteil „EnergieSystemHaus“. Der Programmteil Heizungstausch-Plus ist 2017 ausgelaufen und wird 2018 nicht neu aufgelegt. Voraussetzung für die Förderung ist, dass der Neubau mindestens ein KfW-55 Effizienzhaus ist und von der KfW gefördert wird. Für besonders energieeffiziente Technik gibt es Zuschüsse, die zwischen 1.000 und 18.000 Euro liegen.

 

 

Beilharz Haus bauen in Baden-Württemberg

Beilharz Haus ist ein etablierter Holzhaushersteller aus Baden-Württemberg der sich dem ökologischen Hausbau verschrieben hat. Die Philosophie „Ökologie, Architektur, Qualität und Sicherheit – von Menschen für Menschen“ manifestiert sich kontinuierlich seit Jahrzehnten in mehr als tausend gebauten Häusern.

Beilharz Haus steht für die Verwirklichung individueller Kundenwünsche und die damit verbundene Erfüllung eines Lebenstraums: als individuell geplantes Architektenhaus oder als modular aufgebautes Modulhaus. Das in vierter Generation geführte Familienunternehmen steht für den ökologischen Hausbau.

Beilharz Haus baut individuelle Architektenhäuser

Eine über 75-jährige Holzbautradition sorgt für Nachhaltigkeit und Lebensqualität pur. Alle Bau- und Planungsleistungen erhalten Bauherren und Baufamilien gebündelt aus einer Hand. Vertrauen und Kundenbeziehung wird bei Beilharz Haus groß geschrieben.

Das Holzbauunternehmen verfügt über eigene Musterhäuser am Firmenstandort im Musterhauspark Vöhringen. Dort giibt es viel zu entdecken: das Wohlfühlklima in den Musterhäusern, reichlich Ideen für die Innenausstattung und das durchdachte Bausystem zum Anfassen.

Beilharz Haus
Individuelles ökologisches Architektenhaus von Beilharz Haus

Neues Musterhaus Avance 150

Design begegnet Holz. Komfort begegnet Stil. Der offene Koch-Ess-Bereich und der großzügige Wintergarten im Mittelpunkt des Hauses laden zum behaglichen Beisammensein in Wohlfühlatmosphäre ein. Hier treffen sich Holz, Wärme, Licht und die Natur, der perfekte Ort zum Erholen und Entspannen. Materialien wie Eichenholz für Parkett und Podesttreppe unterstreichen dieses gemütliche Ambiente ebenso wie die markante Altholzverkleidung der Kaminwand. Lassen Sie sich von diesem Lebensgefühl anstecken.

Musterhaus Avance 112

Lichtdurchflutet, einladend, sympathisch: Dieses Haus strahlt schon von weitem Offenheit aus. Das perfekte Zuhause für ein freies, unbeschwertes Lebensgefühl. Das Highlight: Im Schlafzimmer unter dem dritten Giebel genießen Sie den großzügigen Ausblick in die Weite des Himmels.

Das ökologische Beilharz Haus Bausystem überzeugt

Die Außenwände der Häuser sind aus vielen Schichten aufgebaut, die sie wie eine zusätzliche Haut schützen und für das Beilharz-Wohlfühlklima sorgen: angenehm kühle Räume im Sommer und geringe Heizkosten im Winter. Das Bausystem mit seinen vielen technischen Details hat sich tausendfach bewährt. So erlaubt zum Beispiel die separate Installationsebene selbst Jahrzehnte später Änderungen mit wenig Aufwand – die schützende Hülle bleibt auch dann vollkommen intakt. Inspizieren Sie das Beilharz Bausystem vor Ort im Musterhauspark. Das ist Ökologie und Lebensqualität zum Anfassen.

Die Vorteile im Holzrahmenbau überzeugen

Wirtschaftlich und ökologisch bauen mit dem Holzrahmenbau. Sie ist die bekannteste und zugleich am häufigsten vorkommende Bauweise im ökologischen Holzhausbau. Die Vorteile überwiegen bei weitem bei der Holzrahmenbauweise. Nachteile resultieren meist aus Vorurteilen.

Mancherorts gilt das Vorurteil, dass Holzhäuser hellhörig wären. Dieser vermeintliche Nachteil lässt sich durch eine intelligente Konstruktion der Bauteile lösen. Ein mehrschichtiger Aufbau von Wänden und Decken sorgt mit Leichtigkeit dafür, die baurechtlichen Anforderung im Schallschutz zu übertreffen.

Zum Thema Brandverhalten von Holz als vermeintlicher Nachteil im Holzbau sei erwähnt, dass Holzhäuser nicht öfter brennen als massive Häuser. Holz brennt zwar, aber nur sehr langsam und berechenbar. Hier eine kompetente Aussage dazu von Prof. Stefan Winter, der den Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion an der Technischen Universität München innehat: „Moderne Holzhäuser erfüllen nicht nur die gesetzlichen Brandschutzanforderungen, sie können mehr! Sie weisen einen Feuerwiderstand von 30 bis 60 Minuten auf und übertreffen damit zum Teil die Vorgaben der Bauordnungen für Ein- und Zweifamilienhäuser.

Holzrahmenbau
Der Holzrahmenbau ist eine wirtschaftliche und ökologische Holzbauweise

Die Vorteile im Holzrahmenbau beim Bau von Holzhäusern

  • Holz als natürliches Baumaterial
  • optimal gedämmte, dimensionsstabile Bauteile
  • hochwertiger Wärmeschutz – im Winter wie im Sommer
  • bauphysikalisch diffusionsoffene, sehr robuste Bauteilkonstruktionen
  • hoher Beitrag zum Klimaschutz durch dauerhafte CO2-Speicherung
  • gute Wärmedämmwerte durch komplette Wandelemente
  • niedrige Heiz- und Energiekosten durch KfW-Energiestandard
  • wetterunabhängige und trockene Fertigung  der Bauelemente in der Werkhalle
  • eine kurze Bauzeit durch hohe Vorfertigung
  • alle Grundrisse durch flelxibles Rastermaß im Holzrahmenbau möglich
  • schlanke Wandaufbauten ermöglichen Wohnflächengewinne im Vergleich zum Massivbau
  • Bauherr kann ein hohes Maß an Eigenleistung einbringen und damit die Baukosten senken.
  • ökologische und voll recyclebare Bauweise

Viele Beispielhäuser in moderner Holzrahmenbauweise finden Sie auf dem Ratgeber-Portal für Holzhäuser und den Holzbau: Holzbauwelt.de. Ausgewählte Holzhaushersteller präsentieren hier ihre Architektenhäuser, Holzfertighäuser, Ausbauhäuser in verschiedenen Bauausführungen. Sie können von jedem Holzhausanbieter Holzhäuser auswählen und weitere Informationen zu Preisen und der Ausstattung direkt anfordern. Informationen zum neuen Bauvertragsrecht 2018 hier anklicken.

Mehr Rechte beim Bauen durch Bauvertragsrecht

Das neue Bauvertragsrecht bietet seit 01. Januar 2018 mehr Rechte für private Bauherren und Baufamilien. Verständliche Baubeschreibungen, eigene Pläne und Berechnungen und ein konkretes Datum zur Fertigstellung der Immobilie – auf all das haben private Bauherren ab Januar Anspruch.

Denn ab dann gilt ein reformiertes Gesetz: Das Bauvertragsrecht ist nun erstmals im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Bisher galt das allgemeine Werkvertragsrecht.

Bauherren, die ihr Vorhaben noch in diesem Jahr anfangen wollen, sollten darauf bestehen, dass die neuen Regeln auch schon jetzt gelten, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Lässt sich die Firma nicht darauf ein, raten die Experten, lieber zu warten oder sich eine andere Firma suchen. Was sich für Bauherren ab 2018 konkret ändert:

Inhalte des neuen Bauvertragsrecht im BGB geregelt

– Widerrufsrecht: Das neue Bauvertragsrecht räumt privaten Bauherren zum ersten Mal ein Widerrufsrecht ein. Künftig können sie entsprechende Bauverträge 14 Tage nach Abschluss widerrufen. Der Unternehmer muss die Kunden darüber auch belehren. Fehlt die Klausel im Vertrag, ist ein Widerruf bis zu zwölf Monate nach Vertragsschluss möglich.

Für den Bauherren-Schutzbund (BSB) ist das eine sehr wichtige Verbesserung: „Die neue Regelung bedeutet einen Meilenstein für den Verbraucherschutz“, erklärt BSB-Geschäftsführer Florian Becker. „Der private Bauherr wird so vor fragwürdigen Rabattangeboten mit begrenzter Laufzeit und vor eigenen übereilten Entscheidungen geschützt.“

– Präzise Baubeschreibung: Was wird wie gebaut? Das war in der Vergangenheit nicht immer klar geregelt. Künftig gilt: Die Baufirmen müssen ihren Kunden frühzeitig vor der Unterschrift unter dem Vertrag eine Baubeschreibung zur Verfügung stellen. Bauherren sollen Zeit haben, das Angebot prüfen und vergleichen zu können.

Bauvertragsrecht
Neues Bauvertragsrecht ab 2018 regelt die Rechte der Bauherren im BGB

In der Baubeschreibung müssen sich unter anderem Angaben zu Art und Umfang der angebotenen Leistungen, Gebäudedaten, Pläne mit Raum- und Flächenangaben, Grundrisse sowie Angaben zur Beschreibung der Baukonstruktion aller wesentlichen Gewerke finden. Und: Das Niveau der in der Baubeschreibung erwähnten Leistungen ist auch für die nicht oder nur unklar beschriebene Leistung maßgeblich.

– Festlegung der Bauzeit: Wenn in Bauverträgen bisher eine Bauzeit benannt wurde, war dies eine freiwillige Angabe, wie der BSB erklärt. Das ändert sich: Ab Januar muss die Baufirma verbindlich sagen, wann der Bau fertig ist. Steht der Termin noch nicht fest, muss sie die Dauer der Baumaßnahme nennen. Wichtig ist diese Angabe, damit Bauherren ihre Finanzierung, die Wohnungskündigung und den Umzug planen können.

Halten die Baufirmen sich nicht an den festgelegten Termin, müssten sie Schadenersatz leisten. Das heißt: Können Bauherren erst später als geplant einziehen und entstehen ihnen dadurch weitere Kosten, können sie diese künftig an den Bauunternehmer weiterreichen.

– Abschlagszahlungen: Firmen dürfen künftig maximal 90 Prozent der vereinbarten Gesamtvergütung als Abschlagszahlung fordern. Der Rest wird nach der Abnahme fällig. Das mindert nach Ansicht des Bauherren-Schutzbundes das Überzahlungsrisiko.

Aber: Bauherren können Abschlagszahlungen bei wesentlichen Mängeln an der Leistung, für die der Abschlag verlangt wird, nicht mehr komplett verweigern, erklärt der VPB. „Allen Bauherren mutet der Reformgesetzgeber zu, für eine deutlich nicht vertragsgemäße Teilleistung grundsätzlich Abschläge zahlen zu müssen“, erklären die Experten. Der Abschlag richtet sich nach der Höhe des Wertes, den die Teilleistung hat. Bei Mangelhaftigkeit kann der Bauherr einen angemessenen Teil der Abschläge einbehalten.

– Unterlagen: Baufirmen müssen künftig Unterlagen zum Nachweis der Einhaltung öffentlich-rechtlicher Vorschriften übergeben. Dazu zählen etwa Genehmigungsplanungen oder Nachweise zur Energieeinsparverordnung (EnEV).

„Die neue Regelung schließt eine Gesetzeslücke“, erklärt BSB-Geschäftsführer Becker. „Bis heute bestand häufig Uneinigkeit darüber, ob beziehungsweise welche Planungsunterlagen, bautechnischen Nachweise und Unternehmererklärungen dem Verbraucher ausgehändigt werden müssen.“Durch die neue Regelung haben Bauherren die Möglichkeit, die Unterlagen von einem Sachverständigen prüfen zu lassen.

Trend zum energieautarken Haus wächst

Der Trend zum energieautarken Haus beschäftigt sowohl Energieexperten als auch Haushersteller. Bauherren und Baufamilien, die sich für den Neubau eines Einfamilienhauses interessieren, haben ein großes Interesse energieautark zu werden. Die Technik zur eigenen Energiegewinnung durch Solarthermie und Photovoltaik ist vorhanden und neue Speicherbatterien machen es möglich, die Energie dann zu nutzen wenn sie wirklich benötigt wird.

Steigende Kosten für Heizung und Strom sind die Treiber für Energieeffizienz gerade beim Gebäudebestand. Hier ist das Sparpotenzial erheblich und Einsparungen wirken sich direkt im Geldbeutel aus. Das Absenken der Wohnraumtemperatur z.B. auf 19 Grad Celsius spart zwar auf der einen Seite Öl und Gas. Auf der anderen Seite führt diese Art von Verzicht zu deutlichen Einschränkungen in der Wohnqualität. Der Einsatz erneuerbarer Energien und modernste Energiespartechnik im Haus sind die Lösung für die nähere Zukunft.

energieautarken Haus
Mit Solarwärme und Solarstrom auf dem Weg zum energieautarken Haus

Mit der Sonne steht uns eine kostenlose und krisensichere Energiequelle zur Verfügung. Die Nutzung dieser mit Abstand natürlichsten und nachhaltigsten Energie bringt uns dem energieautarken Haus bereits näher. Wärme und Strombedarf werden vor Ort durch Solaranlage und Photoviltaikanlage erzeugt.

Die Vorteile der Sonnenenergie im Einzelnen:

  • Nur ein halbes Milliardstel der von der Sonne abgestrahlten Energie trifft auf die Erde. Dieser winzige Anteil entspricht in einem Jahr der Menge von 1.500.000.000 Terrawattstunden (TWh). Der jährliche Weltgesamtenergieverbrauch beträgt dagegen „nur“ ca. 100.000 TWh.
  • etwa 1 % der eingestrahlten Sonnenenergie wird in mechanische Windenergie umgewandelt – allein dieser Teil ist das 150-fache des Weltenergieverbrauchs.
  • Der Golfstrom, angetrieben von Erdrotation und Sonneneinstrahlung enthält ca. das 100-fache an Wärmeenergie.
  • Der Wasserkreislauf der Erde wird ausschließlich von Verdunstung durch Sonnenenergie (Wasser nach oben) und die Schwerkraft (Wasser nach unten) angetrieben.
  • Die fossilen Energieträger die wir heute verbrauchen sind gespeicherte Sonnenenergie. Außer Atomenergie (Uranerze) und Erdwärme sind alle Energieträger auf die Sonnenenergie zurückzuführen.
  • Die natürlichen Energiequellen bieten insgesamt 3078-mal so viel Energie wie derzeit weltweit benötigt wird. (direkte Sonnenenergie 2850-mal / Wind 200-mal / Biomasse 20-mal / Meeresenergie 2-mal / Wasserkraft 1-mal).
  • Quelle: Max Planck Institut für Meteorologie, Hamburg.

Batteriespeicher sichern den Weg zum energieautarken Haus

Ein Leben ohne Öl, Kohle, Gas und Atom ist heute generell möglich. Erneuerbare Energien leben von der Photovoltaik und Batteriespeichern, so dass die Sonnenenergie bereits „auf Vorrat“ verfügbar ist. Die einfachste Nutzung für den selbst erzeugten Sonnenstrom ist natürlich unmittelbar vor Ort. Beispielsweise für den Betrieb von Haushaltsgeräten oder einer Wärmepumpe, zum Laden des Elektroautos, zur Klimatisierung seines Hauses oder für die Swimmingpool-Pumpe.

Günstiger bauen mit KfW-Förderung

Mit der KfW-Förderung können sie nicht nur günstiger bauen, sondern auch energieeffizienter. Der Vorteil der KfW-Förderung für Bauwillige liegt darin, dass bestimmte Energiestandards für das Effizienzhaus beim Hausbau vorgegeben werden. Auf Antrag fördert die KfW die sogenannten Effizienzhäuser, die sich an der gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) orientieren.

Eine rechtzeitige Beratung beim Haushersteller oder Energieberater hilft zum einen den richtigen Energiestandard für den Neubau festzulegen und zum anderen eine passgenaue Baufinanzierung für das Bauobjekt zu erstellen. Klimabewusstes und umweltverträgliches Bauen schafft nicht nur ein gutes Gewissen unserer Umwelt gegenüber, sondern wird auch von der Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW genannt, gefördert. Auch die Bauwirtschaft leistet durch die Energieeffizienz neu zu bauender Häuser einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verringerung der Emissionen. Die Auswahl von wohngesunden Baumaterialen wie z.B. Holz und nachwachsenden Dämmstoffen (Holzweichfaserplatten, Zellulose-Einblasdämmung) sollte bei der Planung der Gebäudehülle berücksichtigt werden.

KfW-Förderung
KfW-Förderung von energieeffizienten Holzfertighäusern (Bild Stommel Haus)

Derzeit fördert die staatliche KfW-Bankengruppe Bauherren mit drei Modellen:

  • KfW-55 Effizienzhaus: Der Jahresprimärenergiebedarf darf maximal 55 Prozent der nach EnEV zulässigen Werte erreichen.
  • KfW-40 Effizienzhaus: Der Jahresprimärenergiebedarf darf maximal 40 Prozent der nach EnEV zulässigen Werte erreichen
  • KfW-40 Plus Effizienzhaus: Voraussetzung wie bei KfW-Effizienzhaus 40, zudem wird der Energiebedarf direkt am Gebäude erzeugt und gespeichert.

KfW-Förderung für Haus-Neubau und Gebäudesanierung

Das energieeffiziente Wohngebäude, das fast vollständig klimaneutral funktioniert ist heute keine Utopie mehr. Das KfW-Effizienzhaus 40 Plus entspricht sogar einem Plusenergiehaus, das mehr Energie erzeugt als es selbst verbraucht. Wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes konstatiert, ist der Anteil von Holzfertighäusern beim Hausbau von 17,8 Prozent Ende des vergangenen Jahres auf zuletzt 19,6 Prozent gestiegen. Damit ist etwa jedes fünfte neu genehmigte Ein- und Zweifamilienhaus in Deutschland ein Fertighaus.

Selbstverständlich stehen die KfW-Förderung nicht nur denjenigen offen, die neu bauen möchten, sondern auch Menschen, die bereits eine Immobilie besitzen und diese energetisch sanieren wollen. Aus Kostengründen erweisen sich jedoch Sanierungen zum KfW-Standard 40 bzw. 40 Plus als nicht wirtschaftlich.

Richtig gut bauen mit Sonnleitner Holzbauwerke

Richtig gut bauen lautet die Philosophie von Sonnleitner Holzbauwerke, einem renommierten bayerischen Holzhaushersteller. Darauf ist das ganze Unternehmen ausgerichtet: angefangen bei den Mitarbeitern über die hochtechnischen Anlagen bis hin zu aktuellen Innovationen im Holzhausbau.

richtig gut bauen
Richtig gut bauen – die Philosophie von Sonnleitner Holzbauwerke

Das richtig gut bauen definiert sich nach Ansicht von Sonnleitner Holzbauwerke nämlich in erster Linie am Menschen als Maß aller Dinge, alles andere folgt erst an zweiter Stelle. Das Wichtigste im Denken laut Sonnleitner ist die Gesundheit und das Wohlbefinden für die Menschen, die diese Holzhäuser bewohnen. Sowie die Wertbeständigkeit und Sicherheit, die Sie ein Hausleben lang begleitet und Ihnen „gut tun“ muss. „Deshalb sind wir von ganzem Herzen Holzhausbauer“, so das Credo vom bayerischen Holzbau-Unternehmen aus Ortenburg.

Energieeffiziente Holzhäuser richtig gut bauen

Die Firma Sonnleitner Holzbauwerke plant, fertigt, vertreibt und baut überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser in ökologischer, energieeffizienter Holzbauweise. Für die Innovationskraft Sonnleitners stehen beispielhaft die beiden Wandsysteme „TWINLIGNA®“ und „MONOLIGNA®„. Mit natürlichen Dämmstoffen wie Holzfaserplatten weisen diese beiden Wandsysteme einen „einstofflichen“ Aufbau aus dem Naturbaustoff Holz auf.

Sonnleitner bietet seinen Kunden einen umfassenden „Alles aus einer Hand“-Service von der Beratung über die individuelle Planung bis hin zum komplett schlüsselfertig ausgebauten Holzhaus. Der Kunde hat einen Ansprechpartner, der ihn während aller Projektstufen durchgängig betreut. Ausschließlicher Produktionsstandort für Häuser, Fenster und Wintergärten ist der Firmensitz in Ortenburg, wo sich auch der Referenzhauspark und das Kundenzentrum „HOLZHAUSBAU“ befinden. In der hauseigenen Möbelmanufaktur entstehen individuelle Inneneinrichtungen. Zudem verfügt Sonnleitner Holzbauwerke über eine Niederlassung in Merklingen bei Ulm.

Bestellung des Holzbau-Ratgebers „richtig gut bauen“

Besonders wertbeständig und schön sind die Sonnleitner Holzhäuser, weil sie über Jahrzehnte hat, mit dem Baustoff Holz multivariables Holzhaus-Design entstehen zu lassen. Den Fassaden und liebevoll gestalteten Details sowie der Innenarchitektur mit dem kompletten Möbeleinbau aus der werkseigenen Möbelschreinerei sieht man an, dass sie buchstäblich mit Leib und Seele Holzhäuser bauen. Jedes von ihnen ist für sich ein Unikat. Modern, Elegant, als rustikales Landhaus oder junges Wohnen: Holzhäuser von Sonnleitner sind so individuell wie ihre Bauherren.

Das Bauherren Ratgeberbuch können sie direkt bei Sonnleitner Holzbauwerke bestellen.

 

Keitel-Haus mit neuem Musterhaus in Fellbach

Keitel-Haus aus dem hohenlohischen Brettheim in Baden-Würtemberg ist ein beliebter Holzfertighaus-Hersteller. Die Kunden und Bauinteressenten schätzen die hohe Zuverlässigkeit ganz nach dem Motto der mittelständischen Holzbau-Firma: „Wir bauen ihr Haus, als wäre es unser eigenes“.

Für Bauinteressenten, die sich mit dem Hausbau beschäftigen und sich von der Qualität und Ausstattung der Keitel-Häuser überzeugen möchten, gibt es verschiedene Musterhäuser zum Besichtigen. Beim „Tag der offen Tür“ gewährt der Holzfertighaus-Anbieter im Fertighausbau zudem Einblick in die Produktion am Standort in Brettheim. Dort ist ebenfalls ein Musterhaus nach  Terminvereinbarung zu besichtigen. Zusätzliche Musterhäuser gibt es in den Musterhauszentren von Bad Vilbel, Poing/Grub und im baden-württembergischen Fellbach bei Stuttgart.

Firmengelände am Standort Brettheim von Keitel-Haus

Keitel-Haus
Produktions-Standort von Keitel-Haus in Brettheim, Kreis Schwäbisch Hall

Ein weiteres Musterhaus von Keitel-Haus kann im Fertighaus Center in Mannheim auf dem Maimarktgelände besichtigt werden. Die Stadtvilla Mannheim von Keitel Haus (Haus-Nr. 32) besticht durch folgende Vorzüge: Stilvoll, klassisch und klar zeigt sich die Stadtvilla Mannheim. Eine Schiebewand trennt bei Bedarf das großzügige, offene Erdgeschoss in Koch-Ess-Raum und Wohnzimmer. Mehrere Türen führen nach draußen auf die große Terrasse, die das Haus auf zwei Seiten umläuft. Auch im Obergeschoss der 196 m² großen Villa sorgen tiefe Fenster für viel Licht. Komfortable Extras sind ein Ankleidebereich für das Schlafzimmer und ein hochwertiges Wellness-Bad.

Neues Keitel-Musterhaus in Fellbach bei Stuttgart

Haus Fellbach ist ein neues Musterhaus von Keitel Haus, das seit kurzem im Musterhauszentum Fellbach zu besichtigen ist. Als Stadthaus mit vielen neuen Ideen, das vier Personen ein komfortables Wohnambiente und viele variable Nutzungsmöglichkeiten bietet, bei einer Gesamtwohnfläche von 263,42 m2 .

Musterhaus Keitel-Haus
Neues moderne Stadtvilla als Musterhaus von Keitel-Haus im Musterhauszentrum in Fellbach bei Stuttgart

Von außen gibt sich Haus Fellbach modern und puristisch, betont mit seinem vom Baukörper abgesetzten Satteldach die kubische Grundform und zeigt auch sonst eine schlichte Linienführung. Damit gehört es zu den Häusern, die Baufamilien auch dort den Wunsch nach moderner Architektur erfüllen, wo ein Satteldach zwingend vorgeschrieben ist. Seitlich fügen sich zwei schlanke, hochkant gestellte Kuben harmonisch ins geradlinige Stilkonzept ein. Gleiches gilt für die auf ihre Grundform reduzierte Loggia, die sich vor der Terrasse an der Giebelseite befindet. Sie hat nicht nur optische Funktion, sondern fungiert mit integrierten Sonnensegeln als wirkungsvolle Beschattung für den Freisitz, den man so praktisch nach allen Seiten abschirmen kann.

Mehr Holzbau in Deutschland durch Charta für Holz 2.0

Die Charta für Holz 2.0 ist ein Meilenstein im Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat sie am 26. April 2017 in Berlin vorgestellt.

Unter dem Motto „Klima schützen. Werte schaffen. Ressourcen effizient nutzen“ zielt die Charta für Holz 2.0 darauf ab, mehr Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu verwenden. Zugunsten von Klimaschutz, Arbeitsplätzen und Wertschöpfung im ländlichen Raum sowie zur Schonung endlicher Ressourcen. Denn Holz ist Deutschlands bedeutendster nachwachsender Rohstoff, der energieintensive, endliche Materialien und erdölbasierte, fossile Ressourcen ersetzen kann – zum Beispiel beim Bauen, im Alltag oder in ganz neuen Anwendungsbereichen.

Handlungsfelder der Charta für Holz 2.0

Die Charta benennt sechs Handlungsfelder:

  • Bauen mit Holz in Stadt und Land: Klimafreundliches Bauen mit Holz bietet Potenziale bei knappem Wohnraum durch kurze Bauzeiten, geringes Gewicht bei hoher Tragfähigkeit und Flexibilität
  • Potenziale von Holz in der Bioökonomie: Neue Produkte aus Holz; Wertschöpfung insbesondere bei der Verwendung von Laubholz erhöhen
  • Material- und Energieeffizienz: Herstellungsprozesse und Produkte verbessern, Kreislaufwirtschaft und Kaskadennutzung weiter ausbauen
  • Ressource Wald und Holz: Holzaufkommen nachhaltig steigern, arten- und strukturreiche sowie produktive Wälder weiterhin sicherstellen, Kleinprivatwald stärken
  • Cluster Forst und Holz: Wettbewerbsfähigkeit und Branchenvernetzung verbessern, Transfer zwischen Praxis und Forschung ausbauen.
  • Wald und Holz in der Gesellschaft: Informationsaustausch mit der Öffentlichkeit über positive Effekte der Nutzung und Verwendung von Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung
  • Forschung und Entwicklung als Querschnittsthema
Charta für Holz 2.0
Mehr Holzbau durch Charta für Holz 2.0

Ressource Wald und Holz

Die nachhaltige Forstwirtschaft hat in Deutschland und Europa eine lange Tradition und ist Vorbild für verantwortungsvolles Wirtschaften. Die Waldgesetze von Bund und Ländern garantieren den Walderhalt und seine nachhaltige Bewirtschaftung. So sind die Versorgung der Gesellschaft mit dem Rohstoff Holz und gleichzeitig die Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes gesichert. Eine nachhaltige Rohholznutzung ermöglicht langfristig positive sozioökonomische Effekte des Clusters Forst & Holz, wie z. B. Beschäftigung und Wertschöpfung, und leistet wichtige Beiträge zum Klimaschutz. Gelingt es der Forstwirtschaft, das Holzaufkommen zu steigern, könnten diese gesellschaftlich bedeutenden Aspekte weiter gesteigert werden. Die heimische Holzwirtschaft ist in die Weltwirtschaft integriert. Deutschland ist nach China und den USA der größte Exporteur (nach Werten) von Holzprodukten. Dabei gehen 80 Prozent der Exporte in die EU. Seit 2009 ist Deutschland Nettoimporteur von Nadelrohholz. Die Marktentwicklung lässt eine weitere Zunahme erwarten.

Warum eine Charta für Holz 2.0?

Die Umsetzung der politischen Ziele konzentriert sich auf prioritäre Handlungsfelder, in denen die größten Effekte erwartet bzw. besonderer Handlungsbedarf gesehen wird.

Handlungsfelder und entsprechende Schwerpunktthemen wurden mit Expertinnen und Experten aus Bund, Ländern, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam in einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe konzipiert. Sie sind die Grundlage für die Konkretisierung und praktische Umsetzung der Charta für Holz 2.0.

Alle relevanten Akteure sind eingeladen, sich in die Umsetzung der Charta einzubringen und einen aktiven Beitrag zu leisten. In diesem Sinne versteht sich die Charta für Holz 2.0 als offener Prozess für Verantwortliche in Bund, Ländern und Kommunen, aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Ökologisches Bauen – Holzhaushersteller

Das Info-Portal Holzbauwelt.de versteht sich als Plattform für Holzhaushersteller zum ökologischen Bauen in der Holzbauweise. Bauweisen wie z.B. Holzrahmenbauweise, Holzständerbauweise, Holztafelbauweise werden ausführlich auf der Portalseite beschrieben und erläutert.

Zu den verschiedenen Holzbauweisen werden Holzhaushersteller genannt, die die Holzhäuser in der gewünschten Bauweise fertigen. Einzelne Hausbauspiele von Bungalows, Schwedenhäuser, Kubushäuser und verschiedenen Holzfertighäusern in der Holzrahmenbauweise runden das Angebot als Übersicht ab.

Holzhaushersteller auf Holzbauwelt.de

Regnauer Hausbau

Mehr als 85 Jahre Erfahrung im Holzbau, ein Familienunternehmen in dritter Generation – unsere Geschichte ist uns Verpflichtung, solide und verlässlich zu agieren. Profitieren Sie von unserem immensen Erfahrungsschatz. Bei der Beratung, bei der Planung und bei der Realisierung Ihres Hausbau-Projekts. Fest verwurzelt im Chiemgau, wo das Bauen mit Holz die tragende Säule regionaler Architektur ist, fertigt Regnauer Vitalhäuser und vitale Business-Gebäude für Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in Italien und Frankreich.

Holzbauwelt
Holzbauwelt – Bauen ist Holz

Stommel Haus

Das Familien­unternehmen mit der Hausmanufaktur im Bergischen Land, das seit drei Generationen Häuser aus Holz baut. Wenn Sie ein einzigartiges Holzhaus bauen möchten, das ökologisch und nachhaltig gefertigt wird, sind sie bei Stommel Haus richtig. Individuell gefertigte Massivholzhäuser aus dem wohngesunden Baustoff Holz ist die Spezialität von diesem Holzhaushersteller.

Keitel Haus

Seit mehr als 85 Jahren lebt und arbeitet KEITEL Haus mit dem natürlichen, ökologischen Baustoff Holz und setzt dessen Vorteile gezielt ein. Gemeinsam mit den Bauherren und Baufamilien wird das individuelle Einfamilien- oder Doppelhaus, Reihenhaus, Mehrfamilien- oder Generationenhaus geplant und gebaut, „als wäre es unser Eigenes“. So lautet das Motto des Fertighausherstellers aus dem württembergischen Hohenlohe. Wünsche wie „Wohnen und Arbeiten unter einem Dach“ oder Sonderplanungen und Gebäudeerweiterungen gehören ebenfalls zum Angebot.

Kinskofer Holzhaus

Wohngesunde Holz-Lehmhäuser aus Bayern fertigt das Holzbau-Unternehmen aus Parsberg. Nur wenige Holzhaushersteller beherrschen das Bauen mit Holz und Lehm. Kinskofer Holzhaus ist ein ausgewiesener Experte in dieser Bauweise und der Kombination aus Holzbau und Lehmbau. Kinskofer Holzhaus bevorzugt das regionale Bauen in Bayern und angrenzenden Gebieten.

Sonnleitner Holzhausbau

Richtig gut bauen – dafür steht Sonnleitner aus dem Bayerischen Ortenburg. Ein führendes Unternehmen für hochwertige Holzhäuser mit patentierten Bauweisen. Ein traditionelles Familienunternehmen das seit über 45 Jahren im Holzhausbau tätig ist und bisher über 3.000 Holzbauprojekte realisiert hat. Innovative und patentierte Produkte sind TWINLIGNA® und MONOLIGNA® Wandsysteme.

Frammelsberger Holzhaus

Seit über 30 Jahren steht der Name Frammelsberger für moderne Holzhäuser mit natürlicher Lebensqualität. Frammelsberger als Holzhaushersteller baut Häuser für Menschen mit höchsten Ansprüchen an Baubiologie und Wohnkultur. Die individuellen Wünsche der Kunden werden in handwerklicher Perfektion mit biologischen Baustoffen umgesetzt – allen voran mit Holz, dem natürlichsten aller Baustoffe. Es gibt drei Baureihen: Design-Linie, Natur-Linie, Holz-Linie.

Fullwood Wohnblockhaus

In den regionalen Werks-Niederlassungen stehen nicht nur Blockhaus Musterhäuser, sondern auch umfangreiche Möglichkeiten für Sie bereit, sich über die Blockhaus Bautechnik zu informieren. Zusätzlich sind sowohl virtuelle als auch reale Einblicke in die Fertigung von Fullwood möglich, bei denen Sie unmittelbar erleben können wie ein Blockhaus entsteht. Aus Nah und Fern bestätigen Blockhaus Freunde immer wieder, dass gerade ein Informationsbesuch bei Fullwood eine gute Grundlage für alle weiteren Bauentscheidungen über ihr Blockhaus geschaffen hat.

Skandima Holzhäuser

Individuelle Holzhäuser rund um Berlin und Brandenburg werden von dem deutschen Holzhausanbieter Skandima Holzhäuser gebaut. Alles aus einer Hand bietet das familiengeführte Unternehmen, das vertrauensvoll und kompetent das gepflegte Einfamilienhaus in Holzbauweise plant und baut.

Neues Holzhaus bauen ist ökologisch

Ein neues Holzhaus bauen als Einfamilienhaus? Damit beschäftigen sich viele Familien um für sich einen geeigneten Platz für’s Leben zu schaffen. Ein Haus aus einem nachwachsenden Rohstoff bauen – Wohnen mit der Natur. Die Kinder heranwachsen sehen in einem natürlichen und wohngesunden Raumklima.

Gebäude aus Holz prägen zunehmend das Bild in deutschen Orten. In Baden-Württemberg entsteht schon jedes dritte Ein- und Zweifamilienhaus vorrangig aus dem einzig nachwachsenden Baustoff Holz. Vom Süden Deutschlands bis in den hohen Norden werden immer mehr Gebäude aus Holz gebaut. Sieht man die alten Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten, die heute noch gerne bewohnt werden, so muss man sich nicht wundern, dass Holz als Baustoff aktueller denn je ist.

Es wächst genügend Holz in Deutschland nach

Manch ein Bauherr fragt sich: Bauen mit Holz, ist das in Deutschland ökologisch vertretbar? Kann ich vorbehaltlos ein neues Holzhaus bauen? Reichen die vorhandenen Waldressourcen aus, dass ich ein neues Holzhaus bauen lassen kann mit Fichte, Kiefer oder Lärche? Deutschland ist waldreich und verfügt über große Baumbestände.

neues Holzhaus bauen
Ein neues Holzhaus bauen ist ökologisch und wertbeständig

Erwin Taglieber, Präsident des Deutschen Holzfertigbau-Verbandes (DHV) gibt die Antwort: „Fakt ist, dass Deutschland über einen immensen Überschus an Nadelholz verfügt, der sich von Jahr zu Jahr vergrößert. Jens Düring vom Bund deutscher Forstleute bestätigt: „Im Moment wächst in deutschen Wäldnern viel mehr Holz nach, als eingeschlagen wird.

Holzbau-Projekte prägen Städte und Gemeinden

In Bad Aibling entstand in einem früheren Kasernengelände bereits vor Jahren ein achtgeschossiges Holz-Hochhaus. Mehrgeschossiges Bauen eröffnet neue Möglichkeiten der Städteplanung. Moderne mehrgeschossige Studentenwohnheime werden in industriell vorgefertigter Holzmodulbauweise erstellt. Der private Bauherr profitiert von ausgereifter Bautechnik im Fertighausbau. Holzhaushersteller fertigen individuelle ökologische Holzfertighäuser.

Neues Holzhaus bauen ist wertbeständig

Künftige Bauherren stehen vor der Frage massiv Bauen oder ein Fertighaus? Ein Massivhaus wird aus Stein oder Beton gefertigt. Ein Fertighaus wird aus Holz in der Fertigbauweise (Holzrahmenbau oder Holztafelbau) erstellt. Während beim Massivbau die Bauzeit längert dauert, geht es beim Holz-Fertighaus deutlich schneller. Sämtliche Bauteile wie Wände, und Dach kommen vorproduziert aus der Werkhalle des Fertighausherstellers. Wissenschaftler der Universität Leipzig sind beim Vergleich der Fertigbauweise mit anderen Bauweisen zum Ergebnis gekommen, dass moderne Holzhäuser eine technische Lebendsdauer von weit mehr als 100 Jahren erreichen können.

GebäudeEnergieGesetz (GEG) vorerst gescheitert

Zum neuen GebäudeEnergieGesetz (GEG) wollten die zuständigen Bundesministerien für Wirtschaft (BMWi) und Bauen (BMUB) auch eine längst fällige Aufgabe erledigen und die drei parallel laufenden Regelungen für Gebäude – Energieeinsparungsgesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) – zusammenführen.

Niedrigstenergie-Gebäudestandard wird zur Pflicht

Deutschland muss den Niedrigstenergie-Gebäudestandard einführen: ab 2019 für öffentliche und ab 2021 auch für privatwirtschaftliche Neubauten. Dieses ist einer der Hauptgründe weshalb die Energieeinsparverordnung (EnEV) wieder geändert wird.

Die Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie 2010 sagen aus, dass die Mitgliedstaaten gewährleisten, dass bis 31. Dezember 2020 alle neuen Gebäude Niedrigstenergiegebäude sind und nach dem 31. Dezember 2018 neue Gebäude, die von Behörden als Eigentümer genutzt werden, Niedrigstenergiegebäude sind.

Die Mitgliedstaaten erstellen nationale Pläne zur Erhöhung der Zahl der Niedrigstenergiegebäude. Diese nationalen Pläne können nach Gebäudekategorien differenzierte Zielvorgaben enthalten.

Neuer Mindestenergiestandard – KfW-Effizienzhaus 55

Gebäude spielen eine Schlüsselrolle im Klimaschutz. Sie stehen für 30 Prozet der CO2-Emmissionen in Deutschland. Ziel der Bundesregierung ist ein „nahezu klimaneutraler Gebäudebestand bis 2050.“ Um dieses Ziel zu erreichen, sind enorme Anstrengungen erforderlich.

GebäudeEnergieGesetz (GEG)
GebäudeEnergieGesetz (GEG) soll den Mindestenergie-Gebäudestandard definieren

Der Entwurf des GebäudeEnergieGesetz (GEG) sieht vor, dass Neubauten der öffentlichen Hand ab 2019 nur noch 55 Prozent des Energieverbrauchs eines Referenzhauses nach Energieeinsparverordnung (KfW-55-Standard) aufweisen dürfen.

Dr. Barbara Hendricks, Umwelt- und Bauministerin zum gescheiterten GebäudeEnergieGesetz (GEG)

Es ist ein Armutszeugnis, dass die Unionsfraktion das Gebäudeenergiegesetz hat scheitern lassen. Mit dem Gesetz hätten wir bezahlbares Bauen und Klimaschutz im Gebäudebereich miteinander in Einklang gebracht und die Vorbildfunktion des Bundes unterstrichen: Denn es hätte den Niedrigstenergiegebäudestandard für öffentliche Gebäude ab 2019 definiert und den Kommunen die dringend erforderliche Planungssicherheit für den Bau von energieeffizienten, klimagerechten und nachhaltigen Schulen, Kitas und Verwaltungsgebäuden gegeben – immer unter Berücksichtigung von Technologieoffenheit und Wirtschaftlichkeit. Für private Bauherren hätte sich nichts geändert und es wäre auch keine Vorfestlegung auf einen Niedrigstenergiestandard für private Gebäude gewesen, den die nächste Regierung bis 2021 festlegen muss. Das Bauen wäre durch die Zusammenlegung von drei verschiedenen Regelwerken vereinfacht worden. Die Blockadepolitik der Unionsfraktion ist auch für die Bauwirtschaft fatal, die jetzt unnötig lange in Ungewissheit über anstehende Investitionen gelassen wird.“

Holz-Fertighäuser liegen im Trend

Holz-Fertighäuser werden in Deutschland immer beliebter. Das belegen die amtlichen Statistiken für 2016. Von Januar bis Dezember des vergangenen Jahres stieg die Anzahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise um 6,4 Prozent auf 19.051 Häuser an. Demgegenüber steht ein Zuwachs von 1,5 Prozent auf 106.979 bei den Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser insgesamt. Das entspricht einem Marktanteil des Fertigbaus in nie da gewesener Höhe von 17,8 Prozent. Vor zehn Jahren hatte die Fertigbauquote noch 14,2 Prozent betragen.

Es zeigt sich, dass der aktuell sehr stark wachsende Bedarf an Wohnraum der Bauwirtschaft insgesamt zugute kommt. Im Verhältnis zum Massivbau wächst der Fertigbau jedoch überdurchschnittlich. Traditionell sind Holz-Fertighäuser im Süden und Südwesten der Bundesrepublik am stärksten nachgefragt. Spitzenreiter im Vergleich der deutschen Bundesländer ist Baden-Württemberg, das mit einem Marktanteil von 30,6 Prozent in 2016 erstmals die 30-Prozent-Marke knackte. Direkt dahinter liegen Hessen mit 28,4 Prozent und Rheinland-Pfalz mit 21,9 Prozent. In absoluten Zahlen gerechnet thront erneut Bayern an der Spitze des Ländervergleichs: 4.708 Baugenehmigungen entsprachen hier einem Fertigbauanteil von 20,4 Prozent. Zum ersten Mal übersprang Bayern damit die Hürde von 20 Prozent.

Holz-Fertighäuser
Energieeffiziente Holz-Fertighäuser von Keitel Haus

Die guten Baugenehmigungszahlen spiegeln sich auch in einer insgesamt guten Geschäftslage der Branche wider. Die 47 Mitgliedsunternehmen des BDF erreichten im abgelaufenen Geschäftsjahr einen kumulierten Umsatz von 2,25 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung gegenüber 2015 von starken 16 Prozent. Um acht Prozent legten die  Fertighaushersteller in Deutschland bei den Beschäftigtenzahlen zu. Ende 2016 zählten sie insgesamt 10.593 Mitarbeiter.

Wichtigste Zielgruppe für die Fertighaushersteller im BDF (Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.) bleibt die junge Familie, fast 60 Prozent der Bauherren gehören dieser Gruppe an. Weitere bedeutende Zielgruppen sind Paare (36 Prozent) und Anhänger der „Silver Society“ 50+ (22 Prozent). 78 Prozent der gebauten Holz-Fertighäuser wurden im vergangenen Jahr als besonders energieeffiziente und förderfähige KfW-Effizienzhäuser realisiert. Der Durchschnittspreis für ein Fertighaus betrug 2016 nach Schätzungen des BDF rund 275.000 Euro. BDF/FT

Eine Auswahl an Holz-Fertighäuser finden sie auf dem Ratgeber-Portal für Holzhäuser und den Holzbau auf www.holzbauwelt.de

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