Keitel-Haus mit neuem Musterhaus in Fellbach

Keitel-Haus aus dem hohenlohischen Brettheim in Baden-Würtemberg ist ein beliebter Holzfertighaus-Hersteller. Die Kunden und Bauinteressenten schätzen die hohe Zuverlässigkeit ganz nach dem Motto der mittelständischen Holzbau-Firma: „Wir bauen ihr Haus, als wäre es unser eigenes“.

Für Bauinteressenten, die sich mit dem Hausbau beschäftigen und sich von der Qualität und Ausstattung der Keitel-Häuser überzeugen möchten, gibt es verschiedene Musterhäuser zum Besichtigen. Beim „Tag der offen Tür“ gewährt der Holzfertighaus-Anbieter im Fertighausbau zudem Einblick in die Produktion am Standort in Brettheim. Dort ist ebenfalls ein Musterhaus nach  Terminvereinbarung zu besichtigen. Zusätzliche Musterhäuser gibt es in den Musterhauszentren von Bad Vilbel, Poing/Grub und im baden-württembergischen Fellbach bei Stuttgart.

Firmengelände am Standort Brettheim von Keitel-Haus

Keitel-Haus
Produktions-Standort von Keitel-Haus in Brettheim, Kreis Schwäbisch Hall

Ein weiteres Musterhaus von Keitel-Haus kann im Fertighaus Center in Mannheim auf dem Maimarktgelände besichtigt werden. Die Stadtvilla Mannheim von Keitel Haus (Haus-Nr. 32) besticht durch folgende Vorzüge: Stilvoll, klassisch und klar zeigt sich die Stadtvilla Mannheim. Eine Schiebewand trennt bei Bedarf das großzügige, offene Erdgeschoss in Koch-Ess-Raum und Wohnzimmer. Mehrere Türen führen nach draußen auf die große Terrasse, die das Haus auf zwei Seiten umläuft. Auch im Obergeschoss der 196 m² großen Villa sorgen tiefe Fenster für viel Licht. Komfortable Extras sind ein Ankleidebereich für das Schlafzimmer und ein hochwertiges Wellness-Bad.

Neues Keitel-Musterhaus in Fellbach bei Stuttgart

Haus Fellbach ist ein neues Musterhaus von Keitel Haus, das seit kurzem im Musterhauszentum Fellbach zu besichtigen ist. Als Stadthaus mit vielen neuen Ideen, das vier Personen ein komfortables Wohnambiente und viele variable Nutzungsmöglichkeiten bietet, bei einer Gesamtwohnfläche von 263,42 m2 .

Musterhaus Keitel-Haus
Neues moderne Stadtvilla als Musterhaus von Keitel-Haus im Musterhauszentrum in Fellbach bei Stuttgart

Von außen gibt sich Haus Fellbach modern und puristisch, betont mit seinem vom Baukörper abgesetzten Satteldach die kubische Grundform und zeigt auch sonst eine schlichte Linienführung. Damit gehört es zu den Häusern, die Baufamilien auch dort den Wunsch nach moderner Architektur erfüllen, wo ein Satteldach zwingend vorgeschrieben ist. Seitlich fügen sich zwei schlanke, hochkant gestellte Kuben harmonisch ins geradlinige Stilkonzept ein. Gleiches gilt für die auf ihre Grundform reduzierte Loggia, die sich vor der Terrasse an der Giebelseite befindet. Sie hat nicht nur optische Funktion, sondern fungiert mit integrierten Sonnensegeln als wirkungsvolle Beschattung für den Freisitz, den man so praktisch nach allen Seiten abschirmen kann.

Mehr Holzbau in Deutschland durch Charta für Holz 2.0

Die Charta für Holz 2.0 ist ein Meilenstein im Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat sie am 26. April 2017 in Berlin vorgestellt.

Unter dem Motto „Klima schützen. Werte schaffen. Ressourcen effizient nutzen“ zielt die Charta für Holz 2.0 darauf ab, mehr Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu verwenden. Zugunsten von Klimaschutz, Arbeitsplätzen und Wertschöpfung im ländlichen Raum sowie zur Schonung endlicher Ressourcen. Denn Holz ist Deutschlands bedeutendster nachwachsender Rohstoff, der energieintensive, endliche Materialien und erdölbasierte, fossile Ressourcen ersetzen kann – zum Beispiel beim Bauen, im Alltag oder in ganz neuen Anwendungsbereichen.

Handlungsfelder der Charta für Holz 2.0

Die Charta benennt sechs Handlungsfelder:

  • Bauen mit Holz in Stadt und Land: Klimafreundliches Bauen mit Holz bietet Potenziale bei knappem Wohnraum durch kurze Bauzeiten, geringes Gewicht bei hoher Tragfähigkeit und Flexibilität
  • Potenziale von Holz in der Bioökonomie: Neue Produkte aus Holz; Wertschöpfung insbesondere bei der Verwendung von Laubholz erhöhen
  • Material- und Energieeffizienz: Herstellungsprozesse und Produkte verbessern, Kreislaufwirtschaft und Kaskadennutzung weiter ausbauen
  • Ressource Wald und Holz: Holzaufkommen nachhaltig steigern, arten- und strukturreiche sowie produktive Wälder weiterhin sicherstellen, Kleinprivatwald stärken
  • Cluster Forst und Holz: Wettbewerbsfähigkeit und Branchenvernetzung verbessern, Transfer zwischen Praxis und Forschung ausbauen.
  • Wald und Holz in der Gesellschaft: Informationsaustausch mit der Öffentlichkeit über positive Effekte der Nutzung und Verwendung von Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung
  • Forschung und Entwicklung als Querschnittsthema
Charta für Holz 2.0
Mehr Holzbau durch Charta für Holz 2.0

Ressource Wald und Holz

Die nachhaltige Forstwirtschaft hat in Deutschland und Europa eine lange Tradition und ist Vorbild für verantwortungsvolles Wirtschaften. Die Waldgesetze von Bund und Ländern garantieren den Walderhalt und seine nachhaltige Bewirtschaftung. So sind die Versorgung der Gesellschaft mit dem Rohstoff Holz und gleichzeitig die Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes gesichert. Eine nachhaltige Rohholznutzung ermöglicht langfristig positive sozioökonomische Effekte des Clusters Forst & Holz, wie z. B. Beschäftigung und Wertschöpfung, und leistet wichtige Beiträge zum Klimaschutz. Gelingt es der Forstwirtschaft, das Holzaufkommen zu steigern, könnten diese gesellschaftlich bedeutenden Aspekte weiter gesteigert werden. Die heimische Holzwirtschaft ist in die Weltwirtschaft integriert. Deutschland ist nach China und den USA der größte Exporteur (nach Werten) von Holzprodukten. Dabei gehen 80 Prozent der Exporte in die EU. Seit 2009 ist Deutschland Nettoimporteur von Nadelrohholz. Die Marktentwicklung lässt eine weitere Zunahme erwarten.

Warum eine Charta für Holz 2.0?

Die Umsetzung der politischen Ziele konzentriert sich auf prioritäre Handlungsfelder, in denen die größten Effekte erwartet bzw. besonderer Handlungsbedarf gesehen wird.

Handlungsfelder und entsprechende Schwerpunktthemen wurden mit Expertinnen und Experten aus Bund, Ländern, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam in einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe konzipiert. Sie sind die Grundlage für die Konkretisierung und praktische Umsetzung der Charta für Holz 2.0.

Alle relevanten Akteure sind eingeladen, sich in die Umsetzung der Charta einzubringen und einen aktiven Beitrag zu leisten. In diesem Sinne versteht sich die Charta für Holz 2.0 als offener Prozess für Verantwortliche in Bund, Ländern und Kommunen, aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Ökologisches Bauen – Holzhaushersteller

Das Info-Portal Holzbauwelt.de versteht sich als Plattform für Holzhaushersteller zum ökologischen Bauen in der Holzbauweise. Bauweisen wie z.B. Holzrahmenbauweise, Holzständerbauweise, Holztafelbauweise werden ausführlich auf der Portalseite beschrieben und erläutert.

Zu den verschiedenen Holzbauweisen werden Holzhaushersteller genannt, die die Holzhäuser in der gewünschten Bauweise fertigen. Einzelne Hausbauspiele von Bungalows, Schwedenhäuser, Kubushäuser und verschiedenen Holzfertighäusern in der Holzrahmenbauweise runden das Angebot als Übersicht ab.

Holzhaushersteller auf Holzbauwelt.de

Regnauer Hausbau

Mehr als 85 Jahre Erfahrung im Holzbau, ein Familienunternehmen in dritter Generation – unsere Geschichte ist uns Verpflichtung, solide und verlässlich zu agieren. Profitieren Sie von unserem immensen Erfahrungsschatz. Bei der Beratung, bei der Planung und bei der Realisierung Ihres Hausbau-Projekts. Fest verwurzelt im Chiemgau, wo das Bauen mit Holz die tragende Säule regionaler Architektur ist, fertigt Regnauer Vitalhäuser und vitale Business-Gebäude für Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in Italien und Frankreich.

Holzbauwelt
Holzbauwelt – Bauen ist Holz

Stommel Haus

Das Familien­unternehmen mit der Hausmanufaktur im Bergischen Land, das seit drei Generationen Häuser aus Holz baut. Wenn Sie ein einzigartiges Holzhaus bauen möchten, das ökologisch und nachhaltig gefertigt wird, sind sie bei Stommel Haus richtig. Individuell gefertigte Massivholzhäuser aus dem wohngesunden Baustoff Holz ist die Spezialität von diesem Holzhaushersteller.

Keitel Haus

Seit mehr als 85 Jahren lebt und arbeitet KEITEL Haus mit dem natürlichen, ökologischen Baustoff Holz und setzt dessen Vorteile gezielt ein. Gemeinsam mit den Bauherren und Baufamilien wird das individuelle Einfamilien- oder Doppelhaus, Reihenhaus, Mehrfamilien- oder Generationenhaus geplant und gebaut, „als wäre es unser Eigenes“. So lautet das Motto des Fertighausherstellers aus dem württembergischen Hohenlohe. Wünsche wie „Wohnen und Arbeiten unter einem Dach“ oder Sonderplanungen und Gebäudeerweiterungen gehören ebenfalls zum Angebot.

Kinskofer Holzhaus

Wohngesunde Holz-Lehmhäuser aus Bayern fertigt das Holzbau-Unternehmen aus Parsberg. Nur wenige Holzhaushersteller beherrschen das Bauen mit Holz und Lehm. Kinskofer Holzhaus ist ein ausgewiesener Experte in dieser Bauweise und der Kombination aus Holzbau und Lehmbau. Kinskofer Holzhaus bevorzugt das regionale Bauen in Bayern und angrenzenden Gebieten.

Sonnleitner Holzhausbau

Richtig gut bauen – dafür steht Sonnleitner aus dem Bayerischen Ortenburg. Ein führendes Unternehmen für hochwertige Holzhäuser mit patentierten Bauweisen. Ein traditionelles Familienunternehmen das seit über 45 Jahren im Holzhausbau tätig ist und bisher über 3.000 Holzbauprojekte realisiert hat. Innovative und patentierte Produkte sind TWINLIGNA® und MONOLIGNA® Wandsysteme.

Frammelsberger Holzhaus

Seit über 30 Jahren steht der Name Frammelsberger für moderne Holzhäuser mit natürlicher Lebensqualität. Frammelsberger als Holzhaushersteller baut Häuser für Menschen mit höchsten Ansprüchen an Baubiologie und Wohnkultur. Die individuellen Wünsche der Kunden werden in handwerklicher Perfektion mit biologischen Baustoffen umgesetzt – allen voran mit Holz, dem natürlichsten aller Baustoffe. Es gibt drei Baureihen: Design-Linie, Natur-Linie, Holz-Linie.

Fullwood Wohnblockhaus

In den regionalen Werks-Niederlassungen stehen nicht nur Blockhaus Musterhäuser, sondern auch umfangreiche Möglichkeiten für Sie bereit, sich über die Blockhaus Bautechnik zu informieren. Zusätzlich sind sowohl virtuelle als auch reale Einblicke in die Fertigung von Fullwood möglich, bei denen Sie unmittelbar erleben können wie ein Blockhaus entsteht. Aus Nah und Fern bestätigen Blockhaus Freunde immer wieder, dass gerade ein Informationsbesuch bei Fullwood eine gute Grundlage für alle weiteren Bauentscheidungen über ihr Blockhaus geschaffen hat.

Skandima Holzhäuser

Individuelle Holzhäuser rund um Berlin und Brandenburg werden von dem deutschen Holzhausanbieter Skandima Holzhäuser gebaut. Alles aus einer Hand bietet das familiengeführte Unternehmen, das vertrauensvoll und kompetent das gepflegte Einfamilienhaus in Holzbauweise plant und baut.

Neues Holzhaus bauen ist ökologisch

Ein neues Holzhaus bauen als Einfamilienhaus? Damit beschäftigen sich viele Familien um für sich einen geeigneten Platz für’s Leben zu schaffen. Ein Haus aus einem nachwachsenden Rohstoff bauen – Wohnen mit der Natur. Die Kinder heranwachsen sehen in einem natürlichen und wohngesunden Raumklima.

Gebäude aus Holz prägen zunehmend das Bild in deutschen Orten. In Baden-Württemberg entsteht schon jedes dritte Ein- und Zweifamilienhaus vorrangig aus dem einzig nachwachsenden Baustoff Holz. Vom Süden Deutschlands bis in den hohen Norden werden immer mehr Gebäude aus Holz gebaut. Sieht man die alten Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten, die heute noch gerne bewohnt werden, so muss man sich nicht wundern, dass Holz als Baustoff aktueller denn je ist.

Es wächst genügend Holz in Deutschland nach

Manch ein Bauherr fragt sich: Bauen mit Holz, ist das in Deutschland ökologisch vertretbar? Kann ich vorbehaltlos ein neues Holzhaus bauen? Reichen die vorhandenen Waldressourcen aus, dass ich ein neues Holzhaus bauen lassen kann mit Fichte, Kiefer oder Lärche? Deutschland ist waldreich und verfügt über große Baumbestände.

neues Holzhaus bauen
Ein neues Holzhaus bauen ist ökologisch und wertbeständig

Erwin Taglieber, Präsident des Deutschen Holzfertigbau-Verbandes (DHV) gibt die Antwort: „Fakt ist, dass Deutschland über einen immensen Überschus an Nadelholz verfügt, der sich von Jahr zu Jahr vergrößert. Jens Düring vom Bund deutscher Forstleute bestätigt: „Im Moment wächst in deutschen Wäldnern viel mehr Holz nach, als eingeschlagen wird.

Holzbau-Projekte prägen Städte und Gemeinden

In Bad Aibling entstand in einem früheren Kasernengelände bereits vor Jahren ein achtgeschossiges Holz-Hochhaus. Mehrgeschossiges Bauen eröffnet neue Möglichkeiten der Städteplanung. Moderne mehrgeschossige Studentenwohnheime werden in industriell vorgefertigter Holzmodulbauweise erstellt. Der private Bauherr profitiert von ausgereifter Bautechnik im Fertighausbau. Holzhaushersteller fertigen individuelle ökologische Holzfertighäuser.

Neues Holzhaus bauen ist wertbeständig

Künftige Bauherren stehen vor der Frage massiv Bauen oder ein Fertighaus? Ein Massivhaus wird aus Stein oder Beton gefertigt. Ein Fertighaus wird aus Holz in der Fertigbauweise (Holzrahmenbau oder Holztafelbau) erstellt. Während beim Massivbau die Bauzeit längert dauert, geht es beim Holz-Fertighaus deutlich schneller. Sämtliche Bauteile wie Wände, und Dach kommen vorproduziert aus der Werkhalle des Fertighausherstellers. Wissenschaftler der Universität Leipzig sind beim Vergleich der Fertigbauweise mit anderen Bauweisen zum Ergebnis gekommen, dass moderne Holzhäuser eine technische Lebendsdauer von weit mehr als 100 Jahren erreichen können.

GebäudeEnergieGesetz (GEG) vorerst gescheitert

Zum neuen GebäudeEnergieGesetz (GEG) wollten die zuständigen Bundesministerien für Wirtschaft (BMWi) und Bauen (BMUB) auch eine längst fällige Aufgabe erledigen und die drei parallel laufenden Regelungen für Gebäude – Energieeinsparungsgesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) – zusammenführen.

Niedrigstenergie-Gebäudestandard wird zur Pflicht

Deutschland muss den Niedrigstenergie-Gebäudestandard einführen: ab 2019 für öffentliche und ab 2021 auch für privatwirtschaftliche Neubauten. Dieses ist einer der Hauptgründe weshalb die Energieeinsparverordnung (EnEV) wieder geändert wird.

Die Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie 2010 sagen aus, dass die Mitgliedstaaten gewährleisten, dass bis 31. Dezember 2020 alle neuen Gebäude Niedrigstenergiegebäude sind und nach dem 31. Dezember 2018 neue Gebäude, die von Behörden als Eigentümer genutzt werden, Niedrigstenergiegebäude sind.

Die Mitgliedstaaten erstellen nationale Pläne zur Erhöhung der Zahl der Niedrigstenergiegebäude. Diese nationalen Pläne können nach Gebäudekategorien differenzierte Zielvorgaben enthalten.

Neuer Mindestenergiestandard – KfW-Effizienzhaus 55

Gebäude spielen eine Schlüsselrolle im Klimaschutz. Sie stehen für 30 Prozet der CO2-Emmissionen in Deutschland. Ziel der Bundesregierung ist ein „nahezu klimaneutraler Gebäudebestand bis 2050.“ Um dieses Ziel zu erreichen, sind enorme Anstrengungen erforderlich.

GebäudeEnergieGesetz (GEG)
GebäudeEnergieGesetz (GEG) soll den Mindestenergie-Gebäudestandard definieren

Der Entwurf des GebäudeEnergieGesetz (GEG) sieht vor, dass Neubauten der öffentlichen Hand ab 2019 nur noch 55 Prozent des Energieverbrauchs eines Referenzhauses nach Energieeinsparverordnung (KfW-55-Standard) aufweisen dürfen.

Dr. Barbara Hendricks, Umwelt- und Bauministerin zum gescheiterten GebäudeEnergieGesetz (GEG)

Es ist ein Armutszeugnis, dass die Unionsfraktion das Gebäudeenergiegesetz hat scheitern lassen. Mit dem Gesetz hätten wir bezahlbares Bauen und Klimaschutz im Gebäudebereich miteinander in Einklang gebracht und die Vorbildfunktion des Bundes unterstrichen: Denn es hätte den Niedrigstenergiegebäudestandard für öffentliche Gebäude ab 2019 definiert und den Kommunen die dringend erforderliche Planungssicherheit für den Bau von energieeffizienten, klimagerechten und nachhaltigen Schulen, Kitas und Verwaltungsgebäuden gegeben – immer unter Berücksichtigung von Technologieoffenheit und Wirtschaftlichkeit. Für private Bauherren hätte sich nichts geändert und es wäre auch keine Vorfestlegung auf einen Niedrigstenergiestandard für private Gebäude gewesen, den die nächste Regierung bis 2021 festlegen muss. Das Bauen wäre durch die Zusammenlegung von drei verschiedenen Regelwerken vereinfacht worden. Die Blockadepolitik der Unionsfraktion ist auch für die Bauwirtschaft fatal, die jetzt unnötig lange in Ungewissheit über anstehende Investitionen gelassen wird.“

Holz-Fertighäuser liegen im Trend

Holz-Fertighäuser werden in Deutschland immer beliebter. Das belegen die amtlichen Statistiken für 2016. Von Januar bis Dezember des vergangenen Jahres stieg die Anzahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise um 6,4 Prozent auf 19.051 Häuser an. Demgegenüber steht ein Zuwachs von 1,5 Prozent auf 106.979 bei den Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser insgesamt. Das entspricht einem Marktanteil des Fertigbaus in nie da gewesener Höhe von 17,8 Prozent. Vor zehn Jahren hatte die Fertigbauquote noch 14,2 Prozent betragen.

Es zeigt sich, dass der aktuell sehr stark wachsende Bedarf an Wohnraum der Bauwirtschaft insgesamt zugute kommt. Im Verhältnis zum Massivbau wächst der Fertigbau jedoch überdurchschnittlich. Traditionell sind Holz-Fertighäuser im Süden und Südwesten der Bundesrepublik am stärksten nachgefragt. Spitzenreiter im Vergleich der deutschen Bundesländer ist Baden-Württemberg, das mit einem Marktanteil von 30,6 Prozent in 2016 erstmals die 30-Prozent-Marke knackte. Direkt dahinter liegen Hessen mit 28,4 Prozent und Rheinland-Pfalz mit 21,9 Prozent. In absoluten Zahlen gerechnet thront erneut Bayern an der Spitze des Ländervergleichs: 4.708 Baugenehmigungen entsprachen hier einem Fertigbauanteil von 20,4 Prozent. Zum ersten Mal übersprang Bayern damit die Hürde von 20 Prozent.

Holz-Fertighäuser
Energieeffiziente Holz-Fertighäuser von Keitel Haus

Die guten Baugenehmigungszahlen spiegeln sich auch in einer insgesamt guten Geschäftslage der Branche wider. Die 47 Mitgliedsunternehmen des BDF erreichten im abgelaufenen Geschäftsjahr einen kumulierten Umsatz von 2,25 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung gegenüber 2015 von starken 16 Prozent. Um acht Prozent legten die  Fertighaushersteller in Deutschland bei den Beschäftigtenzahlen zu. Ende 2016 zählten sie insgesamt 10.593 Mitarbeiter.

Wichtigste Zielgruppe für die Fertighaushersteller im BDF (Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.) bleibt die junge Familie, fast 60 Prozent der Bauherren gehören dieser Gruppe an. Weitere bedeutende Zielgruppen sind Paare (36 Prozent) und Anhänger der „Silver Society“ 50+ (22 Prozent). 78 Prozent der gebauten Holz-Fertighäuser wurden im vergangenen Jahr als besonders energieeffiziente und förderfähige KfW-Effizienzhäuser realisiert. Der Durchschnittspreis für ein Fertighaus betrug 2016 nach Schätzungen des BDF rund 275.000 Euro. BDF/FT

Eine Auswahl an Holz-Fertighäuser finden sie auf dem Ratgeber-Portal für Holzhäuser und den Holzbau auf www.holzbauwelt.de

Klimaschutzplan 2050 – stärkt Holz-Nutzung

Klimaschutzplan 2050 wurde am 14. November 2016 von der Bundesregierung verabschiedet. Damit konnte Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks den Plan nun auch auf der UN Klimakonferenz in Marrakesch vorstellen.

Nach zahlreichen Gesprächen mit der Politik, mehreren Statements und schriftlichen Stellungnahmen der Holzwirtschaft sind in dem Dokument nun auch zahlreiche Aspekte verankert, die die Klimaschutzleistung nachhaltiger Waldbewirtschaftung und Holznutzung berücksichtigen und stärken.

Klimaschutzplan 2050 in der Übersicht

Im Detail sind im beschlossenen Klimaschutzplan 2050 folgende Aspekte aufgenommen, die Relevanz für die Holzwirtschaft haben:

  • Anerkennung der vermiedenen Emissionen durch die stoffliche und energetische Verwendung von Holz (je etwa 31 Mio. t CO2 in 2014) (S. 69)
  • Ziel ist Erschließung des CO2-Minderungspotenzials der nachhaltigen Waldbewirtschaftung und der damit eng verbundenen Holzverwendung (S. 69)
  • Bedeutung des Waldes als Lebensraum (..), Wirtschaftsfaktor und Rohstofflieferant bei Klimaschutzmaßnahmen berücksichtigen (S. 70)
  • Holz kann im Gebäudebereich CO2 langfristig speichern und Materialien mit nachteiliger Treibhausgas- und Ökobilanz sowie fossile Energieträger ersetzen (S. 70)

Folgende Maßnahmen wurden formuliert:

  • Steigerung der Klimaschutzfunktion des Waldes, der nachhaltigen Forstwirtschaft und der intelligenten Holzverwendung (S. 71)
  • Neuauflage der „Charta für Holz“ zur Stärkung des Beitrags nachhaltiger Holzverwendung bei der Erreichung der
    Klimaschutzziele (S. 71)
  • Förderung des Erhalts und des Ausbaus des CO2-Minderungspotenzials von Wald und Holz mit Mitteln des Waldklimafonds (S. 71)
  • Abbau baurechtlicher Hemmnisse, die den Einsatz von langlebigen Holzprodukten erschweren (S. 73)

Themenfelder, die von den Verbänden der Holzwirtschaft kritisiert wurden, sind in der Überarbeitungsphase gestrichen worden, bspw. die pauschale Stilllegung weiterer Waldflächen, die Beschränkung auf heimische Baumarten, der Fokus auf Laubholzprodukte sowie die Verlängerung der Umtriebszeiten. Alle diese Maßnahmen hätten die Klimabilanz des Forst- und Holzsektors deutlich verschlechtert als ihn zu verbessern.

Potenzial der nachhaltigen Holznutzung erkannt

Aus Sicht der Holzwirtschaft geht Deutschland weltweit nun mit guten Beispiel voran, um das Potential der Holznutzung und Holzverwendung im gemeinsamen Kampf gegen die Erderwärmung stärker zu entfalten.

Klimaschutzplan 2050
Klimaschutzplan 2050 berücksichtigt Potential der nachhaltigen Holznutzung

Das Dokument sowie eine Kurzfassung und FAQ finden Sie online hier: www.bmub.bund.de/N53483/

Holzbauwelt – Bauen ist Holz als Ratgeber-Portal

Ein Firmenname, ein Slogan und fertig ist die Welt. Beileibe ist dem nicht so. Holzbauwelt – Bauen ist Holz. Klingt nach einem gewissen selbstbewussten Statement. Und doch passt es in die aktuelle Diskussion, welcher Baustoff ist der bessere beim Bauen: Stein oder Holz?

Zum vierten Mal hatten die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR) und der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) für den 12. und 13. Januar 2017 zu ihrem gemeinsamen Branchentreff nach Berlin eingeladen. Während die Mauerwerksbranche auf der Messe BAU 2017 in München unter dem Motto „Stein ist grün und günstiger als Holz“ für das Massiv-Bauen trommelte. Die Kombination aus Rohstoffgipfel und Sägewerkskongress bot den Teilnehmern unter anderem die Gelegenheit, die Architektur-Ausstellung „Bauen mit Holz“ in Berlin zu besuchen, die das diesjährige Schwerpunktthema der Veranstaltung anschaulich machte: „Holz für die Märkte der Zukunft.“

Holzbauwelt – Bauen ist Holz

Meist liegt in der Fragestellung schon gleich auch die Antwort. So wie wenn wir gemeinhin die Frage nach dem besseren Baustoff stellen. Stein oder Holz? Die Antwort liegt meist im Auge des Betrachters und demjenigen der mit dem Baustoff etwas anfangen und zu Ende bringen will. Muss es immer eine Entscheidung für oder gegen etwas geben? Oder haben beide Seiten ihre Berechtigung? Den Keller aus Beton und Stein, das Gebäude oder Holzfertighaus aus Holz und Glas. Heute werden Hybridgebäude gebaut, weil Stein seine Vorteile hat aber auch der Holzbau seine Stärken ausspielt.

Holzbauwelt
Holzbauwelt – Bauen ist Holz

Was passiert aus Überzeugung, aus Tradition oder mangelndem Anwenderwissen, warum wir uns für Beton, Steine oder das Holz beim Bauen und Sanieren entscheiden. Wer hat gute Argumente und was will ich als Erbauer und Nutzer eines Hauses für mich verantworten? Will ich ein energiesparendes Haus bauen mit Solar, Photovoltaik, damit ich selbst zum Energieerzeuger werde? Will ich eine massive Bauweise, die mich schützt und Sicherheit bietet. Oder will ich ein Haus, das aus dem einzig nachwachsenden Rohstoff gebaut ist? Will ich natürliche anstatt nicht natürlicher Dämmstoffe in meinem Haus haben? Gibt es eine Fertighauswelt, eine Steinwelt oder eine Holzbauwelt? Der Verbraucher hat immer eine Wahl.

Gebäudeenergiegesetz 2017 auf dem Weg

Mit einem neu zu schaffenden Gebäudeenergiegesetz (GEG) soll das von der Bundesregierung beschlossene Ziel, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, unterstützt werden. Das ambitionierte Ziel ist laut Experten machbar, allerdings nur mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog zu bewältigen.

Dazu wurden neben der Weiterentwicklung und stärkeren Verzahnung bestehender Maßnahmen unter anderem die anstehende Novelle und Zusammenführung von Energieeinsparungsgesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV), und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG), die gebäudeindividuellen Sanierungsfahrpläne sowie das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) hervorgehoben.

Gebäudeenergiegesetz
EnEG, EnEV und EEWärmeG werden zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) zusammengeführt

Die Bundesregierung wollte die Zusammenlegung der Gesetze, die sie in der Ende des Jahres 2015 vorgelegten „Energieeffizienzstrategie Gebäude“ angekündigt hatte, ursprünglich bereits im Frühjahr 2016 vollziehen. In einer Sitzung der Energiewende Plattform Gebäude am 17. Juni 2016 haben nunmehr BMWi [Bundesministerium für Wirtschaft und Energie] und BMUB [Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit] die Zusammenführung des EEWärmeG und der EnEV im neuen Gebäudeenergiegesetz angekündigt.

Gebäudeenergiegesetz für Gebäudestandards im Neubau und Altbau

Folgende Überlegungen wurden dazu in Expertenrunden angestellt: Zusammenlegung des EnEG und des EEWärmeG. Überprüfung bisheriger Gebäudestandards, in diesem Kontext Definition des von der EU geforderten „Nearly Zero Energy Building“. Noch zu definieren ist der Begriff Niedrigstenergiestandard beim Neubau. Überprüfung der bisherigen Systeme zur energetischen Gebäudebilanzierung. Überprüfung/Weiterentwicklung der Regelungen zum Energieausweis, dabei Fokus auf Verbesserung der Qualität /Aussagekraft des Ausweises (Änderungen bei dem Thema Bedarf/Verbrauch sind nicht vorgesehen). Die Reaktionen der Bundesländer indes blieben nicht aus. Sie sprachen sich in einem ersten Austausch gegen eine weitere Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV). Sie hatten sich an die Anforderungen an Neubauten im Kontext der Definition des von der EU geforderten „nearly zero energy standard“ ausgesprochen und auf Einberufung einer Arbeitsgruppe gedrängt.

Der von der EU geforderte und bezeichnete Energiestandard „nearly zero energy standard“ für Neubauten ab 2020 lässt Rückschlüsse zu, die in Richtung Passivhaus und Fast-Nullenergiehaus gehen. Dabei fallen auch Plusenergiehäuser, die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen. Somit wäre gewährleistet, dass sich neu zu bauende Wohnhäuser künftig in ihrer Bilanz klimaneutral auswirken. Das voraussichtlich neue Gebäudeenergiegesetz, das wahrscheinlich erst nach der nächsten Bundestagswahl in 2017 geschaffen wird, wird Wege zum klimaneutralen Gebäude aufzeigen müssen.

Massive Häuser mit der Massivholzmauer bauen

Holzhäuser mit der Massivholzmauer bauen. Mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Nachhaltiges Bauen hat einen Namen: der Baustoff Holz ist längst die Alternative zum konventionellen Hausbau. Die Massiv-Holz-Mauer Entwicklungs GmbH in Pfronten-Weißbach versorgt mit ihrer MHM-Fertig…

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Blockhaus bauen mit Fullwood Wohnblockhaus

Blockhaus bauen mit dem nachwachsenden Baustoff Holz. Ein Blockhaus wurde schon immer als behaglich, wohltuend und heimelig empfunden. Viele Holzhaus-Fans sind begeistert von urigen Blockhäusern. Sie vermitteln ein Gefühl von Urwüchsigkeit und Freiheit. Vielzitiert ist das sprich…

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Stommel Haus – die Holzhaus-Manufaktur

Ein Holzhaus als gemütliches Massivholzhaus bauen. Ob für eine junge Familie mit Kindern oder ein Haus für Generationen. Die Holzbaufirma Stommel Haus verfügt über eine breite Expertise für alle Haustypen in Holzbauweise. [caption id=“attachment_230″ align=“alignnone“ width=“350″…

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Frammelsberger Holzhaus baut moderne Holzhäuser

Moderne Holzhäuser mit natürlicher Lebensqualität durch den Baustoff Holz baut das baden-württembergische Holzbau-Unternehmen Frammelsberger Holzhaus seit über 30 Jahren.

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Sonnleitner Holzbauwerke jetzt auch in Baden-Württemberg

Mit der neuen Niederlassung in Merklingen bei Ulm haben Bauherren und Interessenten neben dem Firmenstammsitz von Sonnleitner Holzbauwerke in Ortenburg jetzt auch einen zentralen Anlaufpunkt in Baden-Württemberg. Bauinteressenten können hier das Gefühl eines Holzhauses erleben. D…

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Einfamilienhaus in Berlin oder Brandenburg bauen

Ein wohngemütliches Einfamilienhaus bauen, das nur wenig Energie benötigt, ist der Traum und Wunsch vieler Bauherren. Ein energiesparendes Holzhaus als Einfamilienhaus in Berlin oder Brandenburg bauen in Holzrahmenbauweise oder in Blockbauweise bietet viele Vorteile beim Bauen un…

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